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Beobachter 

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19.03.2011, 20:46


Hallo Liebe Gartenfreunde,

ich bin seit 3 Jahren begeisteter Hobbygärtner!! Ich habe mir ein großes Gemüsebeet angelegt indem ich leider das Problem habe, dass ich dem Unkrut nicht mehr Herr werde. In meinem Beet sind diverse Gräser und Disteln vorhanden, wenn ich Sie zupfe kommen Sie immer wieder! Im Moment ist das Beet noch nicht bepflanzt. Könnt ihr mir ein Unkrautvertilgungsmittel nennen, das ich auch im Gemüsebeet ausbringen kann?

Über vernünftige Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
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19.03.2011, 21:02


Tachchen Unkraut, erst mal herzlich willkommen in unserer Runde. Na ein Unkrautvertilgungsmittel auf einem Gemüsebeet ist bestimmt nicht so gesund für Dich und das Gemüse. :no: Ich würde Dir raten das ganze Beet umzugraben und dabei sämtliche kleinen und großen Wurzeln von Gräsern und Disteln mit der Hand heraus sammeln. Alles was Du an kleinen und großen Wurzeln findest. :yes: Dann ein wenig Kompost aufs Beet geben, eingrubbern und Dein Beet mit Gemüse bestellen. Und sobald sich wieder kleine Unkräuter zeigen sofort mit Wurzel entfernen. 8) Na dann viel Erfolg.

Wenn Du möchtest, kannst Du Dich ja mal bei "Wer ist wer" vorstellen, damit wir Dich ein bisschen besser kennen lernen. :yes:

Zuletzt bearbeitet von buebchen am 19.03.2011, 21:10, insgesamt einmal bearbeitet
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Beobachter 

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19.03.2011, 21:25


Danke für deine schnelle Antwort, aber ich glaube ich werde dem Problem mechanisch nicht beikommen!!! Da das Beet jetzt noch icht bestellt ist, sollte es doch was aus dem Chemiekasten geben, das man einsetzten kann oder?
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19.03.2011, 21:33


Na weist Du Unkraut, wir Gärtner sind nicht so für Chemie und ich meine auch das auf einem Gemüsebeet gar keine Chemie was zu suchen hat. Es gibt richtiges Unkrautver., aber wenn Du das anwendest, kannst Du auch kein Gemüse mehr anbauen. :no: Aber vielleicht hat noch ein anderer Gärtner eine Idee. :yes:
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19.03.2011, 21:57


Guten Abend Unkraut, ich lese gerade, dass Du Probleme mit dem Gemüsebeet hast.
Du schreibst von einem großen Beet. Wie groß ist es denn??

Ich schließe mich da buebchens Meinung voll und ganz an, Hände weg von chemischem Unkrautvernichtungsmittel. Oft steht da drauf, nicht im Wasserschutzgebiet anzuwenden. Das sagt doch alles!!!

Ich sage mal folgendes:

Wir hatten auch mal ein Stück Wildnis. Folgendes haben wir getan bzw. probiert:

Häufiges Hacken. Es ist erstaunlich, wie schnell man dadurch viele "Unkräuter" zurückdrängen kann.

Manuelle Entfernung: Wie schon beschrieben. Disteln austechen, Queckenwurzeln verfolgen, Löwenzahn aufessen bzw. ausstechen, Brennessel zu Brühe verarbeiten bzw., wenn der Boden weich ist, mit Wurzel ausreissen

Noch eine zusätzliche Idee: Abdecken, mit irgendetwas absolut Lichtundurchlässigem. Silo- oder Teichfolie, Kartons ,Papier, Tapeten(nass, mehrere Lagen, unbedingt beschweren), Bretter, Platten.

Mit Fräsen wäre ich vorsichtig: Wurzelunkräuter vermehrt man so ins Unendliche

Wenn ich heute Unkraut jäte, dann gehe ich auf die Knie und nehme mir ein kleines Gartengerät (mit Harke und kleinem Spaten daran ist ca. 40 cm lang) und gehe mit der Harke in den Boden und sammle alles raus, das mache ich Stück für Stück. Danach ist das Beet gaaaanz sauber.

Vielleicht konnte ich damit helfen. ;)

Bitte keine Chemie nehmen. :no: Es gibt keinen Garten, der tageintagaus wie "gefegt" ist. Im Gemüsebeet muß man dranbleiben, weil sich sonst dein Gemüse mit den Unkräutern die Nährstoffe teilen muß.

Übrigens noch eins. Verschiedene Wildkräuter (Unkräuter) zeigen einen bestimmten Nährstoffmangel bzw. bestimmten Überfluß an. Mit gezielter Düngung kann man so auch manchen Unkräutern zu Leibe rücken werden.

Viel Erfolg :yes:
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19.03.2011, 22:10


hallo unkraut, buebchen hat ganz recht. ich habe auch alles schön umgegraben und das wurzelwerk ausgelesen. dann gepflanzt,
zwischen den reihen schwarze folie ausgelegt. alles was an unkraut kam, immer wieder entfernen. im nächsten jahr hab ich dann
kartoffeln angepflanzt, hat wunderbar geholfen. schöne erde u. kaum noch unkraut. man muß aber immer hinterher sein. sei :stark:


wünsche dir viel erfolg u. einen schönen sonntag ;)

omse65 :laugh:
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20.03.2011, 16:58


Hallo, Unkraut,

im Gemüsegarten würde ich auch niemals ein Totalherbizid ausbringen! :nunu:
Ein Rest davon bleibt immer im Gemüse! Ein Mittel auf der Basis von Essigsäure, für den äußersten Notfall und kleinflächig angewendet, ist Filacid, es ist kein Wundermittel gegen alle Unkräuter.
Ich rate dir, den Garten nicht mit einem Spaten umzugraben, sondern nur mit einer Grabforke. Damit hebst die Unkräuter im Ganzen aus und kannst/solltest sie absammeln. Außerdem würde ich den Kompost in die Grabfurche einstreuen und während des Grabens laufend das Umgegrabene glatt harken, dann musst du nicht nochmals den weichen Boden betreten. Wenn du die Beete anlegst, achte darauf, dass sie nur so breit sind, dass du sie von beiden Seiten mit der Hand bis zur Mitte bearbeiten kannst, dann kannst du schneller mal eben etwas ausreissen. Ich habe mir angewöhnt, dass ich, wenn ich ernte, auch eben schnell die größten Unkräuter in der Umgebung ausziehe.
Wenn sie blühen, haben sie ruckzuck Saat angesetzt und du hast verloren, weil:
One year seeding, seven years weeding! :cry: :cry:

Viel Erfolg wünscht dir das Deichlamm

Zuletzt bearbeitet von Deichlamm am 20.03.2011, 17:05, insgesamt einmal bearbeitet
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29.03.2011, 08:23


hallo liebe Forum-Gärtner, ich fand den folgenden kleinen Artikel ganz toll und wollte euch den mal ganz schnell einfügen:
"Mit der Giftspritze durch den Garten? Es geht auch anders.
von Dr. Dietmar Kowertz
Kaum regt sich das erste Grün, sind auch die ungeliebten Mitbewohner des Gartens wieder da. Die Rede ist von Schädlingen und Unkräutern. Kein Problem: Ein Schuss Pyrethroid in die Spritze, mit Wasser verdünnen schon gehts den Schädlingen an den Kragen. Schließlich ist Pyrethroid ja ein aus Chrysanthemen gewonnenes natürliches Gift. Doch Vorsicht. Es gibt kein „natürliches" Gift. Was dem Lebewesen Schädling schadet, schadet auch dem Lebewesen Mensch. Warum sich einem solchen Risiko aussetzen, wenn es auch anders geht - mit einer Brennnesselsud- oder Rapsöl-Dusche für befallene Pflanzen zum Beispiel oder mit Gelbtafeln. Weshalb mit einem Rundum-Biozid den Unkräutern zu Leibe rücken und damit eine Verunreinigung des Grundwassers riskieren, wenn es auch mit der Hacke oder einem Infrarot-Unkrautvernichter geht. Auch bei der ansonsten entspannenden Gartenarbeit kann Nachdenken nicht schaden."
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29.03.2011, 10:49


Ja Transit, ich setze schon seit Jahren im Frühjahr Brennnesseljauche an und spritze und dünge meine Pflanzen damit. Und Unkraut wird mit der Hacke beseitigt, da gebe ich Dir voll recht. Aber leider werden noch sehr viel Gifte von Menschen verwendet, sogar in Ihrem eigenen Garten. Das kann ich gar nicht verstehen.
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29.03.2011, 13:51


   Zitat:
"Mit der Giftspritze durch den Garten? :( Es geht auch anders.


Sehr richtig, liebe Transit! Dem von Dir eingestellten Artikel kann ich nur zustimmen. Jeder, der so ein Gift an sein Gemüse spritzt, sollte vor dem Erwerb erst mal eine Schulung mitmachen, damit er wüsste, was er sich und der Umwelt damit antut. :dumb:

Bei uns gibt es ja fast ausschließlich Weinbau. Früher wurde gespritzt und die Weinbergshelferinnen haben gleichzeit geschnitten oder Bügel gemacht oder die Reben ausgegeizt.In dieser Berufsgruppe ist ein erhöhtes Krebsaufkommen, das beobachte ich immer mehr. Ebenso ganz viele Allergien!

Heutzutage gibt es ja sehr strenge Vorschriften. Aber, werden sie auch eingehalten, und...wir haben auch Bio-Weinbau! Aber nur in ganz wenigen Höfen. Ich weiss nicht, was noch alles passieren muss, damit die Menschen sich besinnen. Wir haben nur eine Welt, und die sollten wir wenigstens unbeschadet an unsere Kinder weitergeben, soweit es in unserer Macht steht.

So, jetzt habe ich mal mächtig Dampf abgelassen, aber es lag mir auf der Seele! :x

Dir noch einen schönen Tag und liebe Grüsse! :)

Zuletzt bearbeitet von pastafreak am 29.03.2011, 13:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast 

01.04.2011, 18:48


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