[ erweiterte Suche ]

»Pflanzerde herstellen

EigenkompostierungNeues Thema eröffnenNeue Antwort erstellenDas Thema einem Freund empfehlenDas Thema druckenSchnellkomposter
Seite 1 von 1 [8 Beiträge]
AutorNachricht
Beobachter 


Name: Dieter
Geschlecht:
Anmeldedatum: 30.05.2011
Beiträge: 4
Chats: 0
Wohnort: Wiesbaden
30.05.2011, 10:14



Vielen Dank für euer Forum. Ich habe mich gerade angemeldet, gezielt, weil ich die Übernahme eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Ukraine plane. Im Land gibt es meines Wissens keine fertige Pflanzerde und man ist auch bei der Fertigung einer solchen auf vorgegebene Produkte angewiesen. Ich habe eine Empfehlung dies mit den vorhandenen Bestandteilen - Weiß- u. Schwarztorf und Ton, mit eingeführter Komposterde zu machen. Allerdings fehlen mir die Mischungsverhältnisse und mögliche, weitere Zugaben.
Natürlich hatte ich auch an Pflanzeneinfuhr gedacht, was sich jedoch wegen möglicher Verzögerungen im Verzollungsvorgang nicht empfiehlt.
Vielen Dank für kompetente Antworten, Hinweiße und eventuellen alternativen Vorschlägen.
Nach obenprofil pn
Elite 


Geschlecht:
Anmeldedatum: 25.01.2011
Beiträge: 1613
Chats: 0
Wohnort: Rheinhessen
30.05.2011, 13:41


Hallo, über dieses Thema hatte der Südwestfunk in der Fernsehsendung *Grünzeug* berichtet.

"Die meisten Pflanzen im Garten benötigen eine recht humusreiche Erde, die Nährstoffe und Wasser gut hält, aber das Zuviel an Wasser auch abfließen lässt.

Dieser Pflanzbeet-Klassiker enthält etwa ein Drittel Sand, ein Drittel Gartenerde und ein Drittel Kompost.

Diese Mischung kann man recht einfach selbst herstellen. Einfach die Zutaten - in einer Schubkarre zum Beispiel - gut vermischen."

Zuletzt bearbeitet von pastafreak am 30.05.2011, 13:52, insgesamt einmal bearbeitet
Nach obenprofil pn
Elite 


Name: Bella
Geschlecht:
Fahrzeug: Ja, klein und praktisch :-)
Anmeldedatum: 06.01.2011
Beiträge: 2302
Chats: 0
Wohnort: Berlin, am Rande der Stadt
30.05.2011, 13:47


   Zitat:
weil ich die Übernahme eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Ukraine plane

   Zitat:
Diese Mischung kann man recht einfach selbst herstellen. Einfach die Zutaten - in einer Schubkarre zum Beispiel - gut vermischen."

Na, da kann ich nur sagen: "Nimm´eine Karre mehr"! :laugh: Ein Betrieb in der Ukraine dürfte schon ein paar Hektar groß sein, oder wie ist das, lieber Gartenfreund?!
Nach obenprofil pn email
Beobachter 


Name: Dieter
Geschlecht:
Anmeldedatum: 30.05.2011
Beiträge: 4
Chats: 0
Wohnort: Wiesbaden
30.05.2011, 14:24


   Bellablock schrieb:
   Zitat:
weil ich die Übernahme eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Ukraine plane

   Zitat:
Diese Mischung kann man recht einfach selbst herstellen. Einfach die Zutaten - in einer Schubkarre zum Beispiel - gut vermischen."

Na, da kann ich nur sagen: "Nimm´eine Karre mehr"! :laugh: Ein Betrieb in der Ukraine dürfte schon ein paar Hektar groß sein, oder wie ist das, lieber Gartenfreund?!


Hallo Bella....
Hoffentlich muss ich die Schubkarren nicht auch alle noch fahren. ;)
Der gesamte Betrieb hat 2.000 Hektar, ist also für ukrainische Verhältnisse eher ein kleiner. Bisher werden dort Weizen, Roggen, Gerste, Raps und ein paare Erbeeren angebaut.
Ich plane den Betrieb umzubauen und will mit 125 Hektar beginnen, davon etwa 30 Hektar Erdbeeren auf Damm, mit Folie und Tropfbewässerung und ca. 20 Hektar Kartoffel. Der Rest verschiedene Gemüse, Salate u. Rüben. Teilweise geschieht der Anbau mit Freilandpillen und Direktsaat, vielleicht die Hälfte. Für die andere Hälfte müssen Pflanzen gezogen werden, im Gewächshaus versteht sich. Dafür benötige ich ordentliche Erde, etwa 800 qbm.
Ich habe gehört aus Weiß- u. Schwarztorf mit Ton und Komposterde lässt sich ein ordentliches Substrat herstellen, weiß aber nicht die Mischverhältnisse. Die ersten drei Komponenten habe ich vor Ort, Komposterde werde ich aus Polen holen.
Mit den angedachten Sorten habe ich wenig Erfahrung, außer beim Essen. Ich habe zwar schon in Russland ehemalige Kolchosen umgebaut, allerdings hatte es sich dabei um Vieh, Getreide, Kartoffel und Futter gehandelt.

Verfasst am: 30.05.2011, 14:27

   pastafreak schrieb:
Hallo, über dieses Thema hatte der Südwestfunk in der Fernsehsendung *Grünzeug* berichtet.

"Die meisten Pflanzen im Garten benötigen eine recht humusreiche Erde, die Nährstoffe und Wasser gut hält, aber das Zuviel an Wasser auch abfließen lässt.

Dieser Pflanzbeet-Klassiker enthält etwa ein Drittel Sand, ein Drittel Gartenerde und ein Drittel Kompost.

Diese Mischung kann man recht einfach selbst herstellen. Einfach die Zutaten - in einer Schubkarre zum Beispiel - gut vermischen."


Hallo Pastafreak.

Danke für das Schubkarren-Trainingsprogramm :yes:
Ich befürchte ich werde viele Schubkarren bewegen müssen.
Doch Spaß beiseite. Vielen Dank für den Beitrag und, Genaueres steht unten bei Bellablock.
Nach obenprofil pn
Elite 


Name: Bella
Geschlecht:
Fahrzeug: Ja, klein und praktisch :-)
Anmeldedatum: 06.01.2011
Beiträge: 2302
Chats: 0
Wohnort: Berlin, am Rande der Stadt
30.05.2011, 15:08


   Zitat:
Ich habe gehört aus Weiß- u. Schwarztorf mit Ton und Komposterde lässt sich ein ordentliches Substrat herstellen
Irgendwann wird sich noch Deichlamm melden, sie ist sehr kompetent in solchen Fragen...hoffe ich doch :o ;) .
Nach obenprofil pn email
Senior 


Name: Anne
Geschlecht:
Anmeldedatum: 08.02.2011
Beiträge: 405
Chats: 0
Wohnort: NW-Brandenburg
30.05.2011, 20:32


Hallo, Dieter,
von solchen Dimensionen hätte ich Albträume! So richtig können wir dir hier wohl nicht helfen, weil unsere Grundstücke kleiner (meines ist nur 7.000 qm) sind. Für die Anzucht meiner Gemüse-Sämlinge nehme ich das Naturgestein Perlite. Hier findest du Infos: http://www.perlite.de/industrie/Perlite_im_Gartenbau.html Perlite wird auch im gewerblichen Gartenbau erfolgreich zu verschiedenen Zwecken eingesetzt. Zum Pikieren verwende ich Kompost und die Perlite aus den Saatschalen. Von Torf in jeder Form im Garten halte ich persönlich nichts, weil das Raubbau an der Natur ist. Mir ist aber bekannt und bewusst, dass große Betriebe zur Herstellung von Blumenerden Torf benutzen. Gerade im Osten liegen große Abbaugebiete und das Naturverständnis dort ist nicht so sehr ausgeprägt, der kommerzielle Nutzen geht vor. Es gibt ja auch noch Pflanzenerde mit Kokosfasern. Die ist aber nicht gerade billig mit 14,50 € für 65-70 l.
Ich kann dir also keine weiteren Hinweise geben, als Perlite und Kokoserde.
Viel Erfolg bei deinem Groß-Vorhaben wünscht dir das Deichlamm
Nach obenprofil pn email
Beobachter 


Name: Dieter
Geschlecht:
Anmeldedatum: 30.05.2011
Beiträge: 4
Chats: 0
Wohnort: Wiesbaden
30.05.2011, 21:09


   Deichlamm schrieb:
Hallo, Dieter,
von solchen Dimensionen hätte ich Albträume! So richtig können wir dir hier wohl nicht helfen, weil unsere Grundstücke kleiner (meines ist nur 7.000 qm) sind. Für die Anzucht meiner Gemüse-Sämlinge nehme ich das Naturgestein Perlite. Hier findest du Infos: http://www.perlite.de/industrie/Perlite_im_Gartenbau.html Perlite wird auch im gewerblichen Gartenbau erfolgreich zu verschiedenen Zwecken eingesetzt. Zum Pikieren verwende ich Kompost und die Perlite aus den Saatschalen. Von Torf in jeder Form im Garten halte ich persönlich nichts, weil das Raubbau an der Natur ist. Mir ist aber bekannt und bewusst, dass große Betriebe zur Herstellung von Blumenerden Torf benutzen. Gerade im Osten liegen große Abbaugebiete und das Naturverständnis dort ist nicht so sehr ausgeprägt, der kommerzielle Nutzen geht vor. Es gibt ja auch noch Pflanzenerde mit Kokosfasern. Die ist aber nicht gerade billig mit 14,50 € für 65-70 l.
Ich kann dir also keine weiteren Hinweise geben, als Perlite und Kokoserde.
Viel Erfolg bei deinem Groß-Vorhaben wünscht dir das Deichlamm

Danke für die Information, mit der ich mich gerne beschäftigen werde.
Das Thema Perlite ist recht neu für mich, ich werde mich aber umgehend kundig machen inwieweit das Material in der Ukraine beschaffbar ist. Mit Kokosfasern dürfte es eher schlecht sein, was das Land betrifft.
Die Flächen in der Ukraine sind nun mal so groß. Das ist zum einen eine tolle Herausforderung; aber mit Sicherheit viel Arbeit und Verantwortung.
Grundsätzlich teile ich deine Einstellung zu natürlichen Methoden, doch wahrscheinlich wird es ohne Kompromisse nicht gehen. Bestimmt werde ich auch einige Entscheidungsfreiräume haben, da wir uns nicht ausschließlich als kommerzielles Unternehmen sehen. Unser Engagement richtet sich an die dort lebenden Menschen, auch um ein Beispiel für verantwortungsvolles Arbeiten zu geben. Trotzdem werden wir gefordert sein gewinnorientiert zu arbeiten, nicht um jeden Preis, aber auch!
Ganz lieben Dank und eben solche Grüße
Nach obenprofil pn
Gast 

30.05.2011, 21:09


Mach mit!

Wenn Dir die Beiträge gefallen haben oder Du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, solltest Du Dich gleich bei uns anmelden:

    » Anmelden

Registrierte Mitglieder genießen die folgenden Vorteile:
✔ kostenlose Mitgliedschaft
keine Werbung
✔ direkter Austausch mit Gleichgesinnten
✔ neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
✔ schnelle Hilfe bei Problemen
✔ Bilder und Videos hochladen
✔ und vieles mehr...
Nach oben
Seite 1 von 1 [8 Beiträge]
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen
Ähnliche BeiträgeRe:HitsLetzter Beitrag
Eigene Nummernschildhalter herstellen lassen?
Hi, hat einer Ahnung wo man sich eigene Nummernschildhalter machen lassen kann? Jeder Autohändler hat ja nen eigenen Kennzeichenhalter. Ich will aber einen, den keiner hat. Also einen den nur ich habe :D Von Würth gibt's die Dinger. Aber bei wem...
von Mattes
8166110.05.2007, 19:15
ICEMAN159
© 2004 - 2012 www.forum-garten.de (srv02) | Communities | Impressum